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  • Kompass Ensemble

GAMES IN THE DARK


Tristan Murail “Vampyr” (1984) für E-Git.

Freie Improvisation – Vl., E-Git., Pf., Perc.


Eleni Ralli “Games in the Dark” (2021) für Vl., Pf., Perc., und Elektronik

Georgy Kurtag “Oh lassan szállj és hosszan énekelj, Haldokló hattyúm, szép emlékezet!... (1976-2007) Arrangement für Theorbe

Michael Pisaro “When I hear Light” (2016) für Vibrafon und Elektronik

Daniela Terranova “And time lets fall it’s drop…” (2018) E-Git.







Die auf dem Bogen des Konzertprogramms angestrebte Dramaturgie bezieht sich auf das Imaginäre der "Nacht", des Nächtlichen, der dort verborgenen Phantasie. Konkret haben wir uns auf die Suche nach verzerrten Farben gemacht, und zwar mit der Farbe der E-Gitarre, einem neuen Instrument, das mit verschiedenen kulturellen Semantiken aufgeladen ist. Die Suche nach Kontrasten, die ein so leichtes und zartes Stück wie das von Kurtag in einem Arrangement für Theorbe in den Mittelpunkt des Konzerts stellt, öffnet den Grenzraum des Imaginären von Altem und Modernem sowie eine Resonanz, die mehr mit der Erinnerung als mit der Architektur des Konzertsaals zu tun hat. Pisaros Werk, das sich die Bogentechnik des Vibraphons und einen fragilen und idiomatischen Einsatz der Elektronik zunutze macht, bietet dem Publikum eine sanfte und beruhigende Atmosphäre. Abschließend bietet Terranovas Stück eine exzentrische strukturelle Zeitraum, zusammen mit rohen und säuerlichen Klängen, die uns daran erinnern, dass Träume extrem dissonanten Umkehrungen ausgesetzt sind, und uns erlauben, aufzuwachen. Die freie Improvisation ist nicht nur eine klassische Musiktradition, die im letzten Jahrhundert verschwunden zu sein scheint, sondern auch eine kuratorische Entscheidung, die wir für notwendig erachten, da dies der einzige Moment sein wird, in dem die vier Instrumente in der Nacht aufeinandertreffen.









GAMES IN THE DARK wurde durch MUSIKFONDS und das Kulturamt der Stadt Freiburg gefördert


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